Wie du siehst , sind wir tatsächlich heute morgen los gefahren..es waren ja immer so zwei Seelen in unserer Brust..nochmal umherbummeln mit Auto und Zelt.. Freiheit und fantastische Natur genießen oder zu Hause bleiben und nur davon träumen und auf die hören, die meinen dafür seien wir zu alt.
Wir haben abgewogen , uns mental und körperlich vorbereitet, die Reise so geplant, dass sie besser unserem Alter angepasst ist und für uns weniger Stress darstellt.
5 Uhr weckte uns unsere Alexa, rasch Kaffee und Eier für die Fahrt kochen, einen kleinen Teller Mehlsuppe essen ( Walters Geheimrezept für nervöse Magen..grins)..6:15 stiegen wir ina Auto. ..gepackt war es ja.
Der Wetterbericht war für die ganzen knapp 550km nicht berauschend..wir mussten mit herbstlicher Kühle, Nebel und Regen bis Starkregen rechnen.
Und so kam es dann auch..die ersten 40 Minuten hatten wir Nebel .
8 Uhr waren wir auf der A 7, sie war nur mäßig befahren und auch der Nebel besserte sich.
8:40 Uhr..nach 200 gefahrenen km wollten wir frühstücken..aber nicht in der Raststätte...wir haben ja alles mit. Aber die Sitzgruppen auf dem Rastplatz Ohrenbach waren alle klitschnass. Da hielt neben uns ein Bus..und der Fahrer packte Tische aus, auf denen er das Frühstück für seine Gäste kredenzte. Das war die Initialzündung..wir packten unseren Tisch und die beiden Sessel aus..und unser Frühstück war gerettet. Gut 1 Stunde relaxten wir.
Weiter ging es auf der A7, sie ließ sich heute gut fahren und auch an den zahlreichen Baustelle gab es keinen Stau. Das Wetter besserte sich nicht ..im Gegenteil..im Raum Lindau wurde der Regen noch heftiger..also nichts mit Draußen- Mittag. Am Autohof Aichstetten tankten wir und aßen gleich.
Weiter ging's Richtung Lindau, in Richtung Grenze zu Österreich..da mussten wir aufpassen, dass wir nur dieses Stück mautfreie Autobahn fahren, das erlaubt war - sonst drohte eine gepfefferte Strafe. Es klappte alles perfekt. Nur..die wenigen Kilometer, die wir in Diepoldsau durch die Stadt mussten, um auf die andere Autobahn zu gelangen.. entwickelten sich zu einem Alptraum..wir hatten 40 Minuten Stop and go.
Die restliche Stunde fuhren wir immer rechts oder links vom Hinterrhein und eigentlich vor einer wunderbaren Bergkulisse..aber vor lauter Regen sahen wir nichts..und aussteigen ging gar nicht..also durch bis Churwalden zum Lindenhof. Der Plan war in dieser imposanten Alpenlandschaft der Schweiz ..in 1213 m Höhe noch ein wenig heute Abend die Füße zu vertreten..als Ausgleich fürs lange Sitzen..aber das war wohl nichts.. Regen.. Regen.. Regen..schade..
Unser Zimmer..passend zu unserer Art von Reise..
Dazu gehört noch Dusche Toilette, kleiner Kühlschrank.. Tisch und 2 Stühle
Gute Nacht.. bis morgen