Wir - Walter und Dagmar - zwei neugierige und rüstige Rentner (83 und 78 Jahre jung) wollen noch einmal mit Auto und Zelt ein Stück unserer schönen Welt erkunden. Auf der Agenda steht unsere Trauminsel KOSRIKA. Schön, dass du uns dabei begleitest.

Mittwoch, 13. September 2023

Tag 17 - Mittwoch, den 13.09.2023 Teil 2

Kirchen in der Oberstadt von Bonifacio
Die Kirche Eglise Sainte- Marie-Majeure stammt aus pisanischer Zeit, wurde jedoch unter den Genuesen mehrfach umgebaut. Im Kircheninneren ist ein reichverzierter Hochaltar die Hauptattraktion.
(Seitenaltäre)
Dann waren wir noch in der Eglise Saint- Jean -Baptiste, in der es eine wunderschöne Skulpturengruppe gibt. Hier harrt Johannes der Täufer knieend auf seine Enthauptung.



 Und überall hat man herrliche Aussichtspunkte mit Blicken auf das Meer, auf die Häuser, Einblicke in kleine Tavernen, Gaststätten,  einfach wunderschön.
diese 120 Stufen an der Außenwand des Turmes bin ich mal eben hochgesaust, um die geniale Aussicht von oben zu bewundern.
Nach gut 2 Stunden " Zeitreise in längst vergangene Zeiten" waren wir ko und suchten den Abfahrtsort unserer kleinen Bahn, damit sie uns wieder zum Hafen bringt. Wir hatten es mit der Zeit perfekt geschafft..keine 5 min und der Zug kam, 30 Minuten später waren wir wieder im Hafen.
Das Essen war total lecker und wir nach 2 Stunden Pause fit für's nächste Abenteuer...eine einstündige Bootsfahrt, die uns auch an zwei Grotten führte. 
Optischer Höhepunkt  dieser Fahrt war aber zweifelsohne der Blick auf Bonifacio vom Wasser aus. Mauern, Bastionen und überhängende, bebaute Felsen... Erst vom Wasser aus zeigte sich die wahrhaft spektakuläre Stadtanlage un ihrer ganzen  Verwegenheit.
Die Fahrt führte uns vom Hafen am Leuchtturm la Madonette vorbei, zur Sdragonato Grotte. Dann umfahren wir die O stspitze Bonifacios und blicken auf die südliche Steilküste der Stadt mit der Treppe des Arogon. Dann umfahren wir das Sandkorn..einen von der Küste abgetrennten Kreidefelsblock. Auf der Rückfahrt geht es noch zu einer Höhle an der Ostspitze der Halbinsel, deren Eingang dem Napoleonhut ähnelt und daher Grotte der Napoleon genannt wird.
Und nun..fahrt mit uns...
( die Diagonale ist die Treppe von Aragon und die Außentreppe am Turm darüber bin ich hochgeklettert).
( vergrößert mal das Bild, dann seht ihr, wie abenteuerlich da gebaut wurde..man weiß dass irgendwann ein Abruch kommen kann, hat aber noch keinen Plan, wie man dem entgegnen kann)

Anschließend ließen wir die ganzen Eindrücke bei einem Eiskaffee bzw. Schokobecher sacken. Eine wunderschöne Stadtbesichtigung war vorüber aber die Bilder werden  mit uns nach Hause fahren und die Emotionen, das zu zweit vorbereitet und erlebt zu haben werden immer in unserem Herzen  bleiben.

Übrigens haben wir für fast 9 Stunden nur 24,40 € bezahlt..das ist in Ordnung.
Es hat also alles gepasst 

Tag 17 - Mittwoch, den 13.09.2023 Teil 1

Ja nun hat es heute in der Tat geklappt. Wir wollten nach Bonifacio und wir waren dort.  7 Uhr haben wir den Wecker gestellt uns zurecht gemacht und kurz nach halb 8 sind wir losgefahren.. wir hatten nur 10 Minuten Fahrt, mit Tankstop waren wir gegen 8 Uhr am Parkplatz 2 in der Nähe vom Hafen und konnten uns den Stellplatz aussuchen.  Das Wetter war herrlich, der Himmel bedeckt, nicht so heiß  und noch kaum Leute unterwegs. Der Weg zum Hafen, zum Abfahrtspunkt des kleinen Bonifaciozuges sowie dem Startpunkt für die 1 stündige Bootsfahrt lagen dicht beieinander. Die Informationen über die Abfahrtszeiten hatten wir schnell. Der kleine Zug fuhr 10 Uhr. Es war also Zeit genügend, um uns ein Plätzchen zu suchen und in Ruhe zu frühstücken.
Schön für mich auch mal die Beine unter den Tisch zu stecken. 
Viertel vor 10 Uhr nach Tickets anstellen, kurz vor 10 kam das Bähnchen und ab ging's in die Oberstadt.
An dieser Stelle vielleicht etwas zu Bonifacio:
Die Altstadt liegt auf einem halbinselartigen Felsplateau und ist...so liest man überall   eine der eindrucksvollsten Altstädte im Mittelmeerraum. Uns hat die Stadt sehr beeindruckt.  Dieses Plateau ist an seinem Fuß auf der Seeseite stark ausgewaschen - das konnten wir dann bei unserer Bootstour  gut erkennen - sodass die Häuser darauf fast wie auf einem Balkon stehen.
Die Altstadt, deren enge, kopfsteingepflasterte Straßen von vier- bis fünfstöckigen Häusern ( man hatte früher keinen Platz sich in der Breite auszudehnen, daher baute man in die Höhe) gesäumt werden, ist über eine Zugbrücke und einen im Zickzack angelegten Tunnel zur Zitadelle zu erreichen, durch den sind wir dann mit unserem Bähnchen gefahren.
Oben gibt es ganz viele Aussichtspunkte, von denen aus man ein  tolles Panorama erlebt.
Man hat  ebenfalls den Blick auf die mit Häusern bebauten weißen Kalk- und Sandstein­felsen, an denen das Meer seit Jahrtausenden ununterbrochen nagt, so dass sich Grotten bildeten, die ein beliebtes Ausflugsziel sind (konnten wir auch auf unserer Bootsfahrt sehen).
Im Westen der Altstadt liegt der alte Meeresfriedhof, der - wie eigentlich überall auf Korsika -beinahe den Charakter einer eigenen kleinen Stadt aus unzähligen Mausoleen und Familiengruften aufweist - da sind wir mit dem kleinen Zug vorbeigefahren.
Außerdem  erfuhren wir, dass die einzigartige Lage  von Bonifacio  die Stadt immer wieder zum Zentrum kriegerischer Auseinandersetzungen machte, weshalb sie im Laufe der Zeit zu einer Festung ausgebaut wurde.
Ein paar Aufnahmen vom Bähnchen aus:
Nach ca 20minuten Fahrt waren wir  in der Oberstadt und begannen unseren Rundgang.  Schön waren sie anzusehen, die schmalen Gassen mit ihren hohen Häusern und dem geschäftigen Treiben von Touristen und Händler..Auch hier die vorherrschenden Farben der Gebäude gelb. Orange, beige.
Worauf man in vielen Beschreibungen der Stadt aufmerksam gemacht wurde, waren die schmalen, steilen Treppen..man hatte ja nicht mehr Platz ...und hier ein paar Beispiele..manche kann man bestimmt nur auf allen  Vieren hoch gehen, schaut selber:

Resümee