Wir - Walter und Dagmar - zwei neugierige und rüstige Rentner (83 und 78 Jahre jung) wollen noch einmal mit Auto und Zelt ein Stück unserer schönen Welt erkunden. Auf der Agenda steht unsere Trauminsel KOSRIKA. Schön, dass du uns dabei begleitest.

Samstag, 2. September 2023

Tag 6 - Samstag, den 02.09.2023

Ein liebes Hallo vom CP Bodri. Wir haben bei 21 Grad  sehr gut geschlafen. Es ist  ruhig auf dem Platz, kein Wind, kein Verkehrslärm, auch kein Rauschen des Meeres, das ist zwar schade...aber man kann nicht alles haben.
Morgens 8 Uhr laufe ich rasch vor zum kleinen Laden im CP um frische Baguettes einzukaufen, 2 Schoko-Croissant  nehme ich mit. Dann packen wir unsere Badesachen und marschieren wieder zum Strand 2. Dieser Weg durch die Macchia mit Blick auf das  azurblaues Meer ist einfach wunderbar. Wir genießen ihn.
(unser Strand vorm Campingplatz)
(der 2. Strand)
Die See ist wunderbar ruhig und wir können herrlich schwimmen. Die Menschen, die jetzt am Strand sind kann man an 2 Händen abzählen.
Hier gibt es eine kleine urige Strandbar..allerdings hat sie noch zu. Aber wir sitzen nach dem erfrischenden Morgenschwimmen auf einem warmen Stein und futtern unseren Schoko-Croissant - mit Meerblick. Auf dem Rückweg :
Walter  hat diesmal die Stöcke mit, da läuft er sicherer.. mich  stören sie beim  Fotografieren.
Am Zelt ein wenig Ausruhen, ausgiebig frühstücken und einfach im Schatten sitzen, genießen, dass wir noch zu zweit sind und diese wunderbare Reise gemeinsam machen können.. und..Leute beobachten, denn der CP ist erwacht.
Gegen 13 Uhr machen wir rasch Pläne und beschließen ins Fangotal zu fahren. Google Maps veranschlagt für die Fahrt dorthin eine gute Stunde. 


Von dort steigt er über 22 Kilometer die Hänge des Monte Cinto-Massivs in Richtung Westen hinab und bildet ein herrliches Tal, bevor er im Süden der Balagne in den Golf von Galéria mündet."

Für uns war es eine neue Seite Korsikas, wild, romantisch, großartig..

Wir fahren die  T30, die D81 bis zur Pont des Cinq Arcades - einer wunderschönen 120m langen Steinbrücke über den Fango. Dann weiter auf der D351. 

Hier ist das Tal noch weit. Dann kommen wir an eine weitere Brücke..ein kleines architektonisches Wunderwerk

und dann fällt unser Blick auf klares türkisfarbenes Wasser und das Ergebnis einer unglaublichen Erosionsarbeit. Es tut sich ein Canyon aus vielfarbigen Felsen auf, übersät mit natürlichen Pools und Wasserfällen..einfach Wahnsinn. 


In diesen Pools wird gebadet und die Felsen laden zu tollkuhnen Sprüngen ein..bis zu 12 m Sprünge sollen möglich sein.
Hier herrschte ein buntes Treiben und es gab viele, die den Sprung in die Tiefe wagten. Wir schauten eine Weile zu , Walter hat auch 2 Springer fotografiert..aber die sind noch in der Cam. Wir haben uns in der kleinen Gaststätte an der Brücke erst Mal einen Juice bzw. einen Frappe und ein Baguette gegönnt um dann die 12 km bis zum Ende des befahrbaren Teil des Tal zu fahren.
Am Ende der D351 haben wir zwei kleine Dörfer entdeckt Manso und Barghiana. Jedes hat eine schöne Genua Brücke über den Fango.
Noch ein Wort zur Vegetation im Tal:
In seinem unteren Teil hat es eher typische mediterrane Macchia-Vegetation , während der Fango in seinem mittleren und oberen Teil einen wunderschönen Wald aus Eukalyptus, See- und Larici-Kiefern sowie bemerkenswerten jahrhundertealten Steineichen durchquert.


Resümee