Heute war wieder einer dieser anstrengenden Tage, an dem wir die Zeltplätze tauschten. Aber für uns war es diesmal der letzte, von hier aus geht es in einer Woche auf die Fähre in Bastia.
Halb 8 standen wir auf, der Blick beim morgendlichen Toilettengang war wieder genial.
Wir verstauten den Kleinkram, den wir für die Nacht noch gebraucht hatten (unsere Kisten waren schon gestern Abend im Auto verschwunden), ließen die Luft aus den Campingbetten, den Isomatten, rollten alles zusammen, schließlich auch das Zelt,
Hier an der Ostküste sahen wir eine völlig andere Landschaft. Ein paar Bemerkungen zu diesem Landstrich:
Der Osten Korsikas ist nicht so felsig wie der Westen, sondern eine flachländliche Gegend. Wir sahen wundervolle Küstenabschnitte mit Obstplantagen und Kastanienwäldern.
An dieser Küste liegen aufgrund der tollen Kulisse die beliebtesten Ferienorte. Man mochte immer nur anhalten und zum nächsten Strand gehen, zumal diese gleich neben der Straße lagen.
Auf dieser Seite Korsikas wurde vor langer Zeit auch Geschichte geschrieben: Griechen errichteten um Aléria einen Handelshafen, Römer hatten hier ihren wichtigsten Militärstützpunkt der gesamten Insel.
Interessant im Inland der Ostküste Korsikas sind auch die Hügel der Castagniccia. Hier wurden im 13. Jahrhundert von den genuesischen Besatzern Kastanienwälder angepflanzt. Wir wollen vom neuen Platz diese Gegend besuchen.
Gegen 14 Uhr waren wir auf dem neuen Platz und brauchten erst einmal eine Pause.
Dann das übliche, Zelt aufbauen, Platz und Strand erkunden, zwischendurch einen Kaffee in der Strandbar trinken und uns freuen, dass wir wieder alles gepackt haben.