Es regnete immer noch ziemlich heftig, die Außentemperatur betrug 6 Grad, aber das Auto hat ja Heizung.
Beim Runterfahren nach Chur konnten wir heute die herrliche Landschaft bestaunen, gestern war leider alles total wolkenverhangen.
Ab Chur , der ältesten Stadt der Schweiz, fuhren wir ein Stück die San-Bernardino-Route. Nach Reichenau führte uns die Autobahn A13 durch das Domleschg, der Region mit der grössten Burgendichte Europas – es erinnerte uns daran, dass die Alpenübergange schon im Mittelalter von hoher strategischer Bedeutung waren. Als wir vor 9 Jahren in der Schweiz waren, erfuhren wir, dass bereits die Römer den San-Bernardino-Pass benutzt haben. Das Haupthindernis war damals..im Mittelalter.. aber nicht der Pass selber, sondern der beschwerliche Weg durch die 300 Meter tiefe Rheinschlucht zwischen Thusis und Zillis, die den Namen „Via Mala“ ("Schlechter Weg") trägt.
Heute sahen wir von der Straße aus, dass die Schlucht und der Hinterrhein irre viel Wasser führen.
Fortsetzung:
10:20 Uhr ging's weiter.. Richtung Italien..auf die A2. Der Grenzübergang ging etwas stockend, aber sonst ohne Probleme. Die spannendere Frage für uns war aber 11:20 Uhr "klappt das mit der Mautbox?" Langsam ranfahren an die Schranke..ein Pips von unserer Box und... Die Schranke öffnete sich. Großartig sagte mein Walter - er muss sich nun nicht mehr mit der "Beschickung irgendwelcher Schlitze" rumquälen.
Die A2 führte uns auf den Ring rund um Milano - ein tüchtiges Ballungsgebiet - und verlangte von uns einiges an Konzentration ab. Aber es hat alles perfekt geklappt. Mein Walter hat den richtigen Navigator 😉.
Vom Ring runter...war erstmal Pause angesagt
Hinter Fitenza verließen wir die A2 und führen auf der E 33 weiter..auch eine sehr schöne Landschaft. In La Spezia wechselten wir nochmal die Autobahn auf die E 80.
Punkt 17 Uhr waren wir in unserem Quartier der Villa Eugenia. Ein wunderbarer alter Bau aus dem Jahre 1808..und wir wir...ein wenig in die Jahre gekommen...aber mit einem unwiderstehlichen Charm ..aber schaut selber.
Es wurde1809 von einem reichen schweizer Geschäftsmann erbaut und er verlor es beim Spielen. Der Großvater der heutigen Besitzerin kaufte es günstig als Geschenk für seine Frau. Wir fühlten uns dort wohl. Isabella war eine supernette Vermieterin.
Der Rest des Tages ist rasch erzählt.
2 Stunden relaxen, schön zu Abend essen..
Nachts Gewitter beobachten: