Wir - Walter und Dagmar - zwei neugierige und rüstige Rentner (83 und 78 Jahre jung) wollen noch einmal mit Auto und Zelt ein Stück unserer schönen Welt erkunden. Auf der Agenda steht unsere Trauminsel KOSRIKA. Schön, dass du uns dabei begleitest.

Donnerstag, 31. August 2023

Tag 4 - Donnerstag. der 31.08.2023

Hallo ihr Lieben, da bin ich wieder nach einem interessanten aber auch anstrengendem Tag.
Unsere Nacht in Bastia bei "Napoleon" war heiß..zwinker..wir.mussten die Klimaanlage anstellen, dann konnten wir aber gut schlafen. Fenster aufmachen ging da gar nicht, die führten zu einem sehr warmen Innenhof.
Aber das Zimmer war OK, modern und sehr sauber.
Die Betten hatte ich ja gestern schon drin.
Also passte auch die 3. Übernachtung. 
7 Uhr klingelte wieder unser Wecker, nach duschen und zusammenpacken waren wir Viertel vor 8 am Auto und hatten noch 15 Minuten um  den jungen Napoleon zu "besuchen". ( sonst hätten wir wieder Parkgebühren bezahlen müssen). Dieser Platz, auf dem man ihm ein Denkmal gesetzt hat, ist wunderschön .Der Sankt Nikolaus Platz ist 22.400 m² groß, auf ihm steht das Kriegerdenkmal und eben auch das Denkmal zu Ehren Bonapartes. Er ist gesäumt von zahlreichen Gaststätten, Cafés, Bars, schon morgens 8 Uhr war dort ein reges Treiben. Außerdem finden das ganze Jahr  zahlreiche Veranstaltungen statt.
Unser Tagesziel war aber heute nicht die Erkundung Bastias, vielleicht machen wir das am Ende unseres Korsikaaufenthaltes noch... wir werden sehen.
Heute wurde der 1.Campingplatz für uns auf Korsika angefahren. In die engenere Wahl fiel bei den Vorbereitungen Camping le Bodri im NordWesten der Insel.
Als Weg dorthin hatten wir folgende Strecke gewählt:(blau)
Von Bastia ging unsere Straße also durch den Beginn von Cap Corse. Hier sahen wir schon, dass die Formulierung " Korsika ist ein Gebirge im Meer" ihre Berechtigung hat. Die Straße begann gleich steil anzusteigen und war kurvenreich und schmal..aber der Blick über Cap Cors mit Bergen, die aufs Meer treffen war einfach Wahnsinn.
 Man mochte immer halten und gucken und staunen. Dazu kam, dass nach den vielen Regentagen endlich die Sonne schien. Wir waren total überwältigt. 
Unser 1. Halt war in Patrimonio, 
einer ganz berühmten Weingegend Korsikas. Die Weinberge an den Hängen herrlicher Berge und der Blick aufs Meer war eine fantastische Mischung..ein Augenschmaus. Im Ort war man bei der Weinernte, es  roch nach Traubensaft und vergorenen Trauben und es gab Weinkeller ohne Ende.
Eine der schönsten Kirchen Korsikas, St.Martin - Barockstil aus dem Jahre 1653 sahen wir nur von weitem. 
In Patrimonio kauften wir auch ein.. Obst, herrliches Brot, Wasser, Käse.

Teil 
Die Straße führte uns wieder runter an Meer, wir fuhren durch St. Florent..ein quirliges kleines Küsten und Hafenstädtchen. Weiter ging's auf der D81 nun in Richtung unseres Zeltplatzes, aber erst mussten wir noch mal über die Berge, wir frühstücken unterwegs, begeisterten uns immer wieder an der Landschaft.
tranken einen Kaffee,
schauten, staunten und fanden nicht für alles eine Erklärung. In dem Haus am Baccialu war ein Museum..ich war leider nicht drin, warum auch immer?
Aber wir hatten von diesem Aussichtspunk eine tollen Blick auf die Berge
Gegen  13:30 Uhr waren wir auf dem Campingplatz. Da die Rezeption gerade Mittag hatte, schauten wir uns schon mal auf dem Platz nach einem lauschigen Plätzchen für unser Zelt um. Wir fanden es
Schaut selber:
Wir  merkten schon, dass wir etwas älter geworden sind, das Aufbauen dauerte  etwas länger, außerdem war der Boden sehr hart und Walter hatte sine Not die Heringe reinzuschlagen.. er wollte von zu Hause den Bohrer mitnehmen, hatte sich aber dann doch dagegen entschieden.
Nun nach gut 2 Sunden stand das Zelt und war eingeräumt.
2 Stunden relaxen und dann Wasser gucken und fühlen.ein wunderschöner Strand erwartete uns und tüchtige Wellen.
Anschließend Abendbrot vorm Zelt, den Tag mit einem Gläschen Wein ausklingen lassen 
und zufrieden sein, was wir heute wieder geschafft haben. Und den Vollmond habe ich auf Korsika auch noch erwischt
Man liest sich.

Mittwoch, 30. August 2023

Tag 3 - Mittwoch, den 30.08.2023

Hallo Leute, da bin ich wieder.
Nach der etwas turbulenten Nacht.. Gewitter..klingelte der Wecker 7 Uhr.  Zunächst das übliche Prozedere..Duschen und alles zusammenpacken, dann bekamen wir jeder einen Lunchbeutel für die Fähre. 
Ein wenig neidisch hab ich auf den gedeckten Frühstückstisch geschaut..aber was hilft es.
Spätestens 9 Uhr sollten wir am Gate sein und Frühstück wurde erst ab 8 serviert. Google meinte zwar bis zum Fährterminal sind es nur 25 Minuten..aber Fährhafen haben es in sich..da verfährt man sich rasch mal..und diesem Stress wollten wir uns nicht aussetzen.
Also verabschiedeten wir uns gegen 8 Uhr und fuhren los. Ich hätte gern die tolle Straße immer am Meer entlang fotografiert.. aber in Google Maps und auf die Straße zu schauen war wichtiger.
Auf dem Hafengelände waren wir an einer Stelle falsch abgebogen und mussten eine extra Runde drehen.. aber nicht schlimm, wir hatten ja ein Zeitpolster.
Am Zugang zu unserem Gate wurden die Ausweise kontrolliert und der QR Code im Handy, den wir mit der Bordkarte  von Corsica Ferries per Mail erhalten hatten. Kein Papierkram..alles easy.
Halb 10 wurden wir zur Fahrt auf die Fähre eingewiesen.
Hinter diesem Fahrzeug standen wir, das war also gut zu merken
Und auch die Tür,  zu der wir hoch ins Schiff sind, haben wir vorsichtshalber fotografiert. So findet man sein Auto bei der Ausfahrt schnell. Wir haben da schon Lehrgeld bezahlt.
Noch ein letzter Blick zurück nach Livorno
und den Fährhafen
und los ging's. Vom Gewitter der letzten Nacht war das Meer anfangs noch etwas aufgewühlt, es schwankte das schön, aber wir packten das. 
Aßen sogar unsere Lunchtüte leer.
Gut 4 Stunden dauerte die Überfahrt.
 15:10 Uhr saßen wir wieder in unserem Auto und weitere 15 Minuten später fuhren wir auf den Straßen Bastias. Wir waren also tatsächlich auf Korsika.
Unser Hotel Napoleon war rasch gefunden - 5 Autominuten  vom Hafen entfernt. Einen Parkplatz zu finden, gestaltete sich etwas schwieriger. 3 Runden durch die schmalen Straßen der Innenstadt bis wir ein P wie Parkplatz fanden. Ich Dumme hätte ja auch vorher Onkel Google befragen können, werdet ihr jetzt denken..Thats Live...
Aber da kam noch ne Hürde..seufz..den Ticketautomaten musste ich erstmal verstehen. Ich fand heraus. dass er mit mir in deutsch kommunizieren kann.. aber wie??? Aber das bekam ich dann auch noch hin..ohne Hilfe und als ich das hatte, war der Rest ein Kinderspiel. Kennzeichen eingeben, Zeit festlegen, bezahlen, da steht er nun:
am Sankt Nikolaus Platz.
Und wir trinken erstmal einen Kaffee
und freuen uns, dass alles so gut geklappt hat.
Im Hotel Einchecken, (die Rezeption liegt im 1. Stock; darunter unser Zimmer)
etwas relaxen und zum Auto um die Ecke laufen, um zu holen, was wir für Abendbrot und die Nacht brauchen.
Das haben wir verbunden mit einem Gang über den Platz.
( Kriegerdenkmal)
Nochmal den Blick auf unsere Fähre werfen, die gerade nach  Livorno abgelegt hat.
Nun  haben wir inzwischen Abendbrot gegessen..den Tag ausgewertet und lassen ihn in Ruhe ausklingen.
Morgen geht es zum 1. Zeltplatz... Bis dahin .. tschüss 

Resümee