Wir - Walter und Dagmar - zwei neugierige und rüstige Rentner (83 und 78 Jahre jung) wollen noch einmal mit Auto und Zelt ein Stück unserer schönen Welt erkunden. Auf der Agenda steht unsere Trauminsel KOSRIKA. Schön, dass du uns dabei begleitest.

Samstag, 16. September 2023

Tag 20 - Samstag, den 16. 09.2023

Hallo!
Der Tag fing eigentlich gut an. Wir haben gut geschlafen, gegen halb 10 draußen gefrühstückt..die Reste, die noch in der Kühlbox waren. Einen schönen Sonnenaufgang, wie gewünscht, hatte ich nicht erlebt..aber die Bilder vom Strand waren trotzdem nicht zu verachten.
Der Wetterbericht für heute verhieß nichts Gutes, aber das was kam, hatten wir so nicht erwartet. Es wurde im Abstand von 2 Stunden Gewitter und Regen vorausgesagt, was kam war zweimal Starkregen mit Gewitter.
Der erste begann gegen 11 Uhr und dauerte ca. 45 Minuten. Nach etwas 20 Minuten hielt unser Zelt den Regen nicht mehr auf..und wir wischten , stellten  lm Zelt alles bisserl zusammen.   Das dauerte so etwas 30Minuten. Wir hatten gerade wieder Ordnung im Zelt, da begann gegen 13 Uhr das Gewitter mit Starkregen, heftiger als vorher. Und heftiger als vorher regnete es an allen Ecken rein. Wir hatten zwischenzeitlich ...in der Regenpause..vieles ins Auto gebracht und haben das, was im Zelt geblieben war, zusammengestellt, aber von der linken Seite her kroch das Wasser überall hin und bald auch unter das Zelt.. ich habe versucht das Wasser aufzuwischen und Walter hat den Topf immer ausgegossen. Nach ca.1 Stunde war der Spuk vorbei....aber im Zelt Nässe ohne Ende. 
Wir haben die Teppiche zum Trocknen draußen auf die Leine gehängt..es war Gott sei Dank Wind und ca. 26 Grad, die Schlafkabine hochgehängt damit sie trocknet und der Boden darunter..und die Daumen gedrückt, dass es nicht noch einmal regnet.
Es regnete nicht noch einmal, zwischenzeitlich waren wir einkaufen... gegen 18 Uhr war es im Zelt so einigermaßen abgetrocknet, sodass wir weigstens erst einmal unsere Schlafkabine wieder einrichten konnten. 
Die Kisten blieben die Nacht noch im Auto
Manno..Abenteuer pur..ich hätte zwar auch gerne drauf verzichtet.. aber wenn man mit dem Zelt unterwegs ist..kann sowas halt passieren.
Gegen halb 8 Uhr haben wir vorm Zelt sogar noch gebrätelt..es war total lecker. Aber beim Abräumen des Tisches hat mich noch eine Wespe in den rechten Mittelfinger gestochen.. mit einem Elektroschocker gegen Insektenstiche und einer Zwiebel, habe ich aber schlimmeres verhindert. Der Finger war am Morgen nicht geschwollen.
Und nun schaun wir mal, was uns die letzten Tage noch so bringen.

Freitag, 15. September 2023

Tag 19 - Freitag, den 15. 09.2023

Hallo schön, dass du mir wieder folgst. 
Heute war wieder einer dieser anstrengenden Tage, an dem wir die Zeltplätze tauschten. Aber für uns war es diesmal der letzte, von hier aus geht es in einer Woche auf die Fähre in Bastia.
Halb 8 standen wir auf, der Blick beim morgendlichen Toilettengang war wieder genial.
Wir verstauten den Kleinkram, den wir für die Nacht  noch gebraucht hatten (unsere Kisten waren schon gestern Abend im Auto verschwunden), ließen die Luft aus den Campingbetten, den Isomatten, rollten alles zusammen, schließlich auch das Zelt, 
zogen uns um, bezahlten..die 5 Nächte kamen 125 €... frühstückten neben dem Campingplatz.
10: 30 Uhr ging's in Richtung Norden entlang der Ostküste.
Hier an der Ostküste sahen wir eine völlig andere Landschaft. Ein paar Bemerkungen zu diesem Landstrich:
Der Osten Korsikas ist nicht so felsig wie der Westen, sondern eine flachländliche Gegend. Wir sahen wundervolle Küstenabschnitte mit Obstplantagen und Kastanienwäldern. 
An dieser Küste liegen aufgrund der  tollen Kulisse die  beliebtesten Ferienorte. Man mochte immer nur anhalten und zum nächsten Strand gehen, zumal diese gleich neben der Straße lagen.
(kleiner Zwischenstop).
Auf dieser Seite Korsikas  wurde  vor langer Zeit auch Geschichte geschrieben: Griechen errichteten um Aléria einen Handelshafen, Römer hatten hier ihren wichtigsten Militärstützpunkt der gesamten Insel. 
Interessant im Inland der Ostküste Korsikas sind auch die Hügel der Castagniccia. Hier wurden im 13. Jahrhundert von den genuesischen Besatzern Kastanienwälder angepflanzt.  Wir wollen vom neuen Platz diese Gegend besuchen. 
Gegen 14 Uhr waren wir auf dem neuen Platz und brauchten erst einmal eine Pause. 
Dann das übliche, Zelt aufbauen, Platz und Strand erkunden,  zwischendurch einen Kaffee in der Strandbar trinken und uns freuen, dass wir wieder alles gepackt haben.
(es geht schon wieder los...)
(der Blick zum Strand)
Ich war dann sogar noch im Wasser..bei einer sehr dramatischen Kulisse.
Bis Morgen 

Donnerstag, 14. September 2023

Tag 18 - Donnerstag, der 14. 08.2023

Hallo und guten Abend oder guten Morgen, schön, dass du uns wieder folgst. 
Du weißt, dass ist auf dieser Reise im Moment  der 3. Campingplatz und  unser Plan war,  vom hier  aus Bonifacio zu "erobern" und zwei von diesen als außerordentlich schön eingestuften Stränden zu besuchen. Bonifacio war gestern, der Strand Palompaggio heute, Rondinara streichen wir. Solche Strandgänger sind wir nicht, einfach weil sonnen mit meiner Haut leider nicht geht.  Länger als 3 Stunden sind wir nie am Strand..und da brauche ich möglichst schon Schatten. Es ist halt so.
Was haben wir heute so angestellt?  Nach genüßlichem Frühstück besprachen wir unsere Heimfahrt. Nächsten Freitag bringt uns die Fähre wieder nach Livorno - wir sind aber erst nach 19 Uhr dort, können also keine Strecke mehr machen. Daher hatte ich gestern schon über booking.com Quartier in Livorno gemacht. Heute nun war ich dran, in der Schweiz eine Übernachtung zu finden...hm..bei 150 € pro Nacht fingen die Vorschläge an
..für 12 Stunden Zimmerbelegung etwas viel. Wir versuchten einen Bungalow auf einem Campingplatz in der Nähe von Chur zu bekommen, der war nicht viel billiger.  2 Stunden später bekamen wir ein akzeptables Angebot mitten in Chur - eine hübsche kleine Ferienwohnung.
Das wäre geklärt. 
Gegen 13 Uhr packten wir die Badesachen zusammen und machten uns auf den Weg zum 30 Minuten entfernten Strand.
Aber erst schön Mittag essen mit Meerblick versteht sich.
ein herrliches Carpaccio für mich.
Dann ging es endlich zum Strand. Und der war wirklich toll, weißer Sand, türkisfarbenes Wasser, Dünen und rote Felsen. Für gute Bilder hätte die Beleuchtung.. besser sein können..die Sonne hat heute eine kleine Pause eingelegt.
Aber schaut selber:
dann zum CP zurück und schon Auto packen - morgen ziehen wir weiter.

Mittwoch, 13. September 2023

Tag 17 - Mittwoch, den 13.09.2023 Teil 2

Kirchen in der Oberstadt von Bonifacio
Die Kirche Eglise Sainte- Marie-Majeure stammt aus pisanischer Zeit, wurde jedoch unter den Genuesen mehrfach umgebaut. Im Kircheninneren ist ein reichverzierter Hochaltar die Hauptattraktion.
(Seitenaltäre)
Dann waren wir noch in der Eglise Saint- Jean -Baptiste, in der es eine wunderschöne Skulpturengruppe gibt. Hier harrt Johannes der Täufer knieend auf seine Enthauptung.



 Und überall hat man herrliche Aussichtspunkte mit Blicken auf das Meer, auf die Häuser, Einblicke in kleine Tavernen, Gaststätten,  einfach wunderschön.
diese 120 Stufen an der Außenwand des Turmes bin ich mal eben hochgesaust, um die geniale Aussicht von oben zu bewundern.
Nach gut 2 Stunden " Zeitreise in längst vergangene Zeiten" waren wir ko und suchten den Abfahrtsort unserer kleinen Bahn, damit sie uns wieder zum Hafen bringt. Wir hatten es mit der Zeit perfekt geschafft..keine 5 min und der Zug kam, 30 Minuten später waren wir wieder im Hafen.
Das Essen war total lecker und wir nach 2 Stunden Pause fit für's nächste Abenteuer...eine einstündige Bootsfahrt, die uns auch an zwei Grotten führte. 
Optischer Höhepunkt  dieser Fahrt war aber zweifelsohne der Blick auf Bonifacio vom Wasser aus. Mauern, Bastionen und überhängende, bebaute Felsen... Erst vom Wasser aus zeigte sich die wahrhaft spektakuläre Stadtanlage un ihrer ganzen  Verwegenheit.
Die Fahrt führte uns vom Hafen am Leuchtturm la Madonette vorbei, zur Sdragonato Grotte. Dann umfahren wir die O stspitze Bonifacios und blicken auf die südliche Steilküste der Stadt mit der Treppe des Arogon. Dann umfahren wir das Sandkorn..einen von der Küste abgetrennten Kreidefelsblock. Auf der Rückfahrt geht es noch zu einer Höhle an der Ostspitze der Halbinsel, deren Eingang dem Napoleonhut ähnelt und daher Grotte der Napoleon genannt wird.
Und nun..fahrt mit uns...
( die Diagonale ist die Treppe von Aragon und die Außentreppe am Turm darüber bin ich hochgeklettert).
( vergrößert mal das Bild, dann seht ihr, wie abenteuerlich da gebaut wurde..man weiß dass irgendwann ein Abruch kommen kann, hat aber noch keinen Plan, wie man dem entgegnen kann)

Anschließend ließen wir die ganzen Eindrücke bei einem Eiskaffee bzw. Schokobecher sacken. Eine wunderschöne Stadtbesichtigung war vorüber aber die Bilder werden  mit uns nach Hause fahren und die Emotionen, das zu zweit vorbereitet und erlebt zu haben werden immer in unserem Herzen  bleiben.

Übrigens haben wir für fast 9 Stunden nur 24,40 € bezahlt..das ist in Ordnung.
Es hat also alles gepasst 

Resümee